mit großen Schritten schreiten wir auf die anstehende Kommunalwahl am 11. September 2011 zu. Die die sich nun zur Wahl stellen und dann nach dem 11. September als Mandatsträger im Amt sind, sollen nicht einseitige CDU-Interessen vertreten, sondern alle Menschen, alle Bürger dieser Gemeinde. Ich sage das ganz bewusst, denn nach den vielen Diskussionen um die Schulstandorte wird der Eindruck erweckt, es gäbe einen Gegensatz zwischen Parteien und sonstigen Bürgern. Und das ist absoluter Blödsinn.
Bürger die mitmischen wollen“ bei der kommenden Wahl antreten. Dies ist eine großartige Nachricht. Denn nur so funktioniert ein demokratisches Gemeinwesen – nämlich indem möglichst viele mitreden, mitdenken, mitentscheiden und dafür Verantwortung übernehmen. Das ist es was wir anstreben, was wir tun und wofür wir stehen. Der Unterschied zu der jetzt entstandenen Gruppierung ist: Wir tun das nicht nur, wenn etwas auf dem Programm steht, was unsere ganz persönlichen Interessen betrifft. Wir haben bei unseren Entscheidungen die ganze Gemeinde im Sinn, wir versuchen langfristig und nachhaltig zu denken. Wer den Eindruck erwecken will, jetzt kommen endlich welche, die was tun und es richtig machen, gaukelt sich und anderen etwas vor.
Es hat sich in unserer Gemeinde eine Gruppierung gebildet, die als „Aktive
Ich bin als Vorsitzender der CDU stolz darauf, dass sich so viele und so verschiedene Menschen bereitfinden und sich bei uns einbringen wollen. Überdurchschnittlich viele junge Bürgerinnen und Bürger sind dabei. Das ist nicht ein radikaler Generationswechsel in der CDU aber eine deutliche Veränderung des Altersdurchschnitts. Wir repräsentieren die Bevölkerung quer durch die Generationen. So muss es auch sein. Ich freue mich dass so viele mitmachen - auch als neue Mitglieder in der Partei. Gerade in den vergangenen 12 Monaten haben wir einen deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnen können.
Mit dieser personellen Ausstattung, mit dieser Mischung, aber auch mit neuen Ideen und Impulsen wollen wir auch in der nächsten Legislaturperiode den Takt angeben und unsere Heimat, unsere Dörfer, liebens- und lebenswert erhalten. Das geht im Übrigen am besten, wenn man miteinander über die Parteigrenzen hinweg nach Mehrheiten für die besten Lösungen sucht, wie das bei uns in der abgelaufenen Legislaturperiode überwiegend gelungen ist.
Wenn man am Ende einer Wegstrecke angekommen ist, sollte man kurz anhalten und einmal kritisch zurückblicken auf die letzten 5 Jahre.
Man bedenke: Finanziell war die Gemeinde praktisch handlungsunfähig, als wir 2006 in die Legislaturperiode gestartet sind. Aber wir sind losmarschiert. In einer damals durchaus mutigen Koalition mit den Grünen und Eckhard Phillipp-Renziehausen, FWS. Es klappte besser, als viele befürchtet hatten. Unserem Ziel bereits 2009 einen ausgeglichenen Haushalt vorzeigen zu können, kam leider die Finanzkrise in die Quere. Dennoch oder vielleicht darum beschlossen wir im Flecken beachtliche Investitionen:
- Energetische Sanierungen unserer Grundschulen
- Ausbau der Kindergärten Salzhemmendorf und Wallensen, den Ausbau
im Kindergarten Oldendorf 2012 haben wir beschlossen und noch in
dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht,
- Sanierung der Schwimmhalle
- Sanierung der Turnhallen in Oldendorf, Thüste und Lauenstein, sowie des Dorfgemeinschaftshauses in Osterwald
- Bau des Feuerwehrhauses in Wallensen
- auch die Investition in den Tourismus, die Sanierung und Erweiterung des Bergwerksmuseums Osterwald dürfte sich langfristig als gute Maßnahme erweisen.
Zu all diesen Maßnahmen haben wir Gelder aus Fördertöpfen wie dem Konjunkturpaket erhalten. Dies wiederum war nur möglich, weil wir am Anfang der Legislaturperiode gemeinsam mit unseren Partnern Die Grünen und FWS die Erstellung von Energiepässe für unsere öffentlichen Gebäude gegen den Wiederstand der SPD durchgesetzt haben.
Wir haben Wort gehalten!
In unserem Wahlprospekt 2006 steht:
„Gemeindekasse – ein kritisches Thema: Steuern und Abgaben dürfen nicht steigen.“
Wir haben Wort gehalten.
„Ein gutes Betreuungsangebot ist Investition für die Zukunft.
Mehr Herz für Kinder“.
Gleich dazu: Die Aufzählung von eben – Schulen, Kindergärten -, dazu kommen U3-Betreuung, Krippenbetreuung, Ganztagsangebot – waren und sind immer noch Hauptthema unserer Politik. Jetzt machen wir mit dem Kindergarten Oldendorf weiter.
Zum Thema Schulstandorte konnte man vor 5 Jahren lesen:
„Wir wollen die bestehenden Standorte erhalten, so lange dieses aus finanziellen und pädagogischen Gründen vertretbar ist, denn wir wissen, dass die Schule im Wohnort von den Eltern und Kindern sehr geschätzt wird.“
Ja, das ist so, und auch heute noch unsere Position. Aber wir steuerten mit Riesenschritten auf Zwergschulen zu. Und die wollen wir nicht. Das sage ich ganz deutlich! Die Zweizügigkeit ist die weit bessere pädagogische Alternative wie uns alle Experten in mehreren Gesprächen und Diskusionen bestätigten.
„Zentralort Salzhemmendorf entwickelt sich weiter. Die Mitte stärken und alle profitieren.“
Da hat sich doch schön was entwickelt im Baugebiet Kalkröse und rund ums Rathaus. Es ist doch kein Gegensatz, wenn wir auf der einen Seite im Zentralort die Angebote und strukturellen Schwerpunkte konzentrieren, die sich einfach nicht auf elf Ortsteile verteilen lassen und in den Ortsteilen mit neuen Ideen und Kreativität die Lebensqualität der Menschen – der Jungen, der jungen Familien und der älteren Generation so ins Visier nehmen, dass es weiterhin und zunehmend Spaß macht hier zu leben.
Ich bin schon vom Rückblick in den Ausblick geraten. Aber wir wollen nicht wie andere sein und das Blaue vom Himmel versprechen. Die Konsolidierung des Haushalts steht auch in den nächsten Jahren ganz vorn auf unserer Zielskala. Dies sind wir den nachfolgenden Generationen einfach schuldig. Dazu kommen Kinder und Schüler, sie sind die Zukunft. Und dazu kommt alles was Arbeitsplätze schafft - damit so viele von ihnen auch bei uns bleiben. Aber auch die Senioren müssen hier ihren Platz behalten. Bei der Seniorenbetreuung - betreutes Wohnen ist ein Stichwort – besteht dringender Handlungsbedarf.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich bitte Sie, unterstützen Sie uns eine für den Flecken Salzhemmendorf erfolgreiche Legislaturperioden auch in den kommenden Jahren, unter Führung der CDU weiterführen zu können. Gehen Sie am 11. September zur Wahl und wählen Sie die CDU!
Ihr Eckhardt Füllberg
Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Salzhemmendorf